
Als ich angefangen habe, mir Notizen für diesen Jahresrückblick 2025 zu machen, durch meine Handy-Fotos zu scrollen und mein Tagebuch aufzuschlagen, wurde mir erst richtig bewusst, wie viel dieses Jahr in mir gearbeitet hat.
Nicht alles davon war im Außen sichtbar.
Nicht alles davon war leicht.
Und ganz sicher nicht alles davon war geplant.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Im Alltag scheint es manchmal, als würde sich gar nicht so viel bewegen. Als wärst du noch nicht dort, wo du eigentlich sein wolltest. Als hättest du zu wenig geschafft – obwohl du müde bist vom vielen inneren Arbeiten.
Mir ging es genauso.
Doch als ich mir mein Jahr 2025 in Ruhe angesehen habe – die Bilder, die Termine, die Einträge in meinem Five-Year-Memory-Book –, wurde mir klar:
Dieses Jahr war kein Jahr des Stillstands.
Es war ein Jahr der Neuausrichtung, der inneren Entscheidungen und des Vertrauens.
Und genau davon möchte ich dir erzählen. Nicht als irgendeine perfekte Erfolgsgeschichte, sondern als ehrlichen Rückblick auf ein Jahr, in dem ich noch mehr gelernt habe, mir selbst mehr zu vertrauen und an mich glauben.
Inhaltsverzeichnis
Warum Rückblicke so wertvoll sind – und warum wir sie oft unterschätzen
Bevor ich dich mitnehme in meine Themen, Highlights und Learnings, möchte ich kurz etwas teilen, das mir selbst immer wieder hilft – und das auch die Grundlage für diesen Blogartikel ist.
Wir leben in einer Zeit, in der unser Gehirn täglich mit unzähligen Informationen überflutet wird. Eindrücke, Nachrichten, To-dos, Gedanken. Vieles davon rauscht einfach durch uns hindurch, ohne wirklich verarbeitet zu werden.
Mir hilft es dann, bewusst innezuhalten:
- alte Bilder anzuschauen
- meinen Kalender zu öffnen
- mein Five-Year-Memory-Book durchzublättern
Dieses kleine Memory-Büchlein habe ich von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen und es begleitet mich mittlerweile schon seit drei Jahren. Für jeden Tag gibt es darin fünf Zeilen – für fünf Jahre untereinander. Jeden Abend ein paar Stichworte. Und plötzlich sehe ich nicht nur heute, sondern auch, wer ich vor einem Jahr war. Oder vor zwei.
Das ist oft berührend. Erkenntnisreich. Und manchmal auch heilsam.
Vielleicht magst du beim Lesen dieses Artikels nicht nur mein Jahr betrachten, sondern dich auch fragen:
👉 Was hat sich in meinem Jahr bewegt – selbst dann, wenn es sich nicht so angefühlt hat?

Meine Themen und Highlights 2025
Alles auf Neuanfang – wenn Sicherheit wegfällt und Vertrauen wachsen darf
Als ich Anfang 2025 in dieses Jahr gestartet bin, war eines sehr präsent: Unklarheit.
Nachdem ich im Jahr davor meinen Teilzeitjob, der mein finanzielles Fundament war, verloren hatte, war plötzlich vieles offen.
Nicht nur beruflich, sondern auch innerlich.
Ich wusste nicht:
- wie es finanziell weitergeht
- welche Rolle meine Selbstständigkeit spielen wird
- ob ich wieder in eine Anstellung gehe
- oder ob ich mir selbst wirklich zutraue, meinen eigenen Weg weiterzugehen
Und vielleicht ist das etwas, das dich ebenfalls berührt – ganz egal, ob du angestellt bist oder selbstständig:
Dieser Moment, in dem alte Sicherheiten wegfallen und das Neue noch nicht greifbar ist.
In dieser Phase habe ich gemerkt, wie sehr wir gelernt haben, schnell Antworten liefern zu müssen. Einen Plan haben. Eine Entscheidung. Eine klare Richtung. Kontrolle.
Doch mein Inneres war langsamer.
Also habe ich mir etwas erlaubt, was mir früher schwergefallen ist:
👉 Nicht sofort alles zu wissen.
Stattdessen habe ich begonnen, mir ehrlich zuzuhören:
- Was tut mir gut?
- Was macht mir wirklich Freude?
- Was ist ein Teil von mir – unabhängig von Jobtiteln?
Und genau hier begann der rote Faden des Jahres 2025.

Neue Wege entstehen beim Gehen
Aus diesen Fragen heraus entstand im Frühjahr die Entscheidung für die Ausbildung zur Virtuellen Assistenz in der VA Business Mastery bei Kristin Holm. Nicht als radikaler Neustart, sondern als Brücke zwischen dem, was ich über viele Jahre gelernt habe, und dem Wunsch nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung.
Parallel dazu habe ich mich weitergebildet – in Customer Experience, Vertriebsmanagement und SEO – und habe weiterhin meine Hypnose-Coachings mit feinfühligen Frauen gegeben sowie Onlinekurse für den Einstieg in meine Hypnose-Welt entwickelt.
Diese Mischung war herausfordernd, aber auch unglaublich nährend. Sie hat mir vor allem gezeigt, dass ich nicht nur EINE Rolle bin und sein möchte.
Im Sommer kam dann unerwartet eine neue Teilzeitstelle zu mir. Bei einem Unternehmen, dessen Mission mich tief berührt hat - und genau deswegen habe ich JA gesagt. Dort geht es darum, Menschen mit Erkrankungen wie z. B. Arthrose oder Multipler Sklerose mithilfe technischer Hilfsmittel ein Stück Selbstbestimmung zurückzugeben. Zu sehen, wie Menschen plötzlich wieder selbstständig ein Brot schneiden, ein Glas halten, Haare kämen, ein Baby halten, malen oder arbeiten können, hat mir Demut geschenkt.
Etwas, das für mich selbstverständlich ist, ist es für andere nicht. Und das hat meinen Blick geweitet.
Im Herbst kam dann ein weiterer Neuanfang:
Mein erster größerer Job als selbstständige Virtuelle Assistenz bei the brand. Boutique. Es kam still. Unspektakulär im Außen. Aber innerlich für mich ein riiiiesiger Meilenstein.
Heute stehe ich mit verschiedenen Standbeinen da. Und lange habe ich geglaubt, das sei falsch. Ich müsse mich entscheiden, um erfolgreich werden zu können. Fokussieren. Reduzieren. Doch genau diese Erlaubnis – alles machen zu dürfen, was mir Freude macht – hat eine riesige Last von meinen Schultern genommen.
2025 hat mich gelehrt: Meine Vielseitigkeit ist kein Problem – sie ist Teil meiner Identität und meiner Wahrheit.

Erfolg - Ich glaube an mich
"Erfolg - Ich glaube an mich." Dieses Motto habe ich mir Anfang des Jahres 2025 in mein Five-Year-Memory-Book geschrieben. Und ehrlich gesagt hatte ich es zwischendurch fast vergessen.
Doch beim Zurückblicken in den letzten Tagen wurde mir klar: Genau das beschreibt mein Jahr.
Der Satz "Ich glaube an mich." wird mich auch in 2026 begleiten.
An mich glauben, heißt für mich:
- Entscheidungen zu treffen, ohne Garantie
- meinem inneren Gefühl mehr Gewicht zu geben als fremden Meinungen
- nicht aufzugeben, wenn es wackelt
- weitergehen, auch wenn ich hinfalle
- mir selbst wieder zu vertrauen
- weiter einen Schritt nach dem anderen zu gehen
Alles, was ich tief in mir fühle und wirklich möchte, wird auch passieren. Das hat mir dieses Jahr gezeigt.
Ich wusste, dass ich die Aufträge bekomme, bei denen ich gespürt habe, dass ich sie wirklich möchte.
Ich wusste, dass ich verreisen werde, auch wenn ich zu Beginn des Jahres finanziell kaum Spielraum hatte.
Ich habe zum Anfang des Jahres für mich selbst einen Hypno-Vision-Prozess gemacht, bei dem es um das ging, was ich in diesem Jahr oder in der Zukunft erreichen, erleben, fühlen möchte. Nicht nur das, was ich mir oberflächlich mit dem Verstand ausdenke und schönrede, sondern das, was tief in mir verankert ist.
Dazu habe ich mir ein Vision-Board erstellt, das mein Hintergrund-Bildschirm ist. Jeden Tag schaue ich bewusst und unterbewusst auf die Bilder. Und das Verrückte ist, dass sich einige der Dinge tatsächlich in 2025 schon erfüllt haben. Und das war Anfang des Jahres aufgrund meiner finanziellen Situation und inneren Unklarheit wirklich so gar nicht absehbar.
Genau das zeigt, wie schnell sich Dinge ändern können. Nicht, weil ich etwas erzwungen habe.
Sondern weil ich innerlich begonnen habe, Raum zu halten für Möglichkeiten.
Es zeigt, dass alles möglich ist, wenn wir es wirklich wollen und anfangen, uns darauf auszurichten.
Und schlussendlich ist genau das für mich mein Erfolg im Jahr 2025.

Unterwegs sein - außen wie innen
Reisen ist für mich kein Luxus. Es ist Nahrung für meine Seele – und eine Form von Persönlichkeitsentwicklung.
Neue Orte, Landschaften und Kulturen zu entdecken, bedeutet für mich Weite. Es schenkt mir Perspektive und erinnert mich daran, was mir wirklich wichtig ist. Mehr als neue Kleidung oder das
neueste Smartphone.
Wenn ich unterwegs bin, fühle ich mich lebendig und frei. Auch wenn ich auf Reisen oft arbeite, verändert allein die Möglichkeit, ortsunabhängig zu sein, etwas in mir. Es ist dieses Gefühl von Selbstbestimmung, das mich innerlich aufatmen lässt.
Anfang des Jahres waren mein Partner und ich mit Freunden in Südtirol. Während die anderen Ski fuhren, bin ich allein wandern gegangen. Seit einem Sturz beim Skifahren weiß ich: Große Berge fahre
ich nicht mehr hinunter – ich begegne ihnen lieber zu Fuß. 🦶
Früher hätte ich mich trotzdem an die Gruppe angepasst, aus Angst, was andere denken könnten. Dieses Mal habe ich mich für mich entschieden. Vormittags allein unterwegs zu sein
und nachmittags gemeinsam auf einer Hütte zusammenzukommen, war für mich perfekt.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt: Ich darf meinen eigenen Rhythmus leben – und werde trotzdem verbunden bleiben.
Ein besonders berührender Moment war der erste Mutter-Tochter-Urlaub im Allgäu. Allein mit meiner Mama unterwegs zu sein, wäre früher undenkbar gewesen. Nach dem Tod meines Papas hat sich unsere Beziehung verändert – sie ist tiefer und ehrlicher geworden.
Die Reise, inklusive Schloss Neuschwanstein, war etwas, das sich mein Papa noch gewünscht hatte. Auch wenn er nicht mehr bei uns sein konnte, war er innerlich präsent. Dieses gemeinsame Erleben
fühlt sich heute sehr kostbar an.
Im Mai und Juni führten mich meine Wege nach Berlin und Köln. In Köln war ich wieder beim Greator-Festival – ein Ort voller Inspiration, Motivation und Geschichten von Menschen, die trotz Zweifeln und Herausforderungen ihren eigenen Weg gegangen sind.
Diese Begegnungen erinnern mich immer wieder daran, wie sehr wir uns oft selbst begrenzen – aus Angst vor dem Scheitern oder davor, was andere denken könnten. Doch wenn wir es nie
versuchen, werden wir nie erfahren, was möglich gewesen wäre.
In Berlin war ich auf der Digitale Nomaden Konferenz – obwohl ich mir das Ticket und die nötige Anreise sowie Übernachtungen eigentlich zu dem Zeitpunkt nicht leisten konnte. Eine wunderbare Herzens-Frau aus meiner Ausbildung gewann ein Ticket inklusive Begleitperson - und sie nahm mich mit.
Dieses Geschenk kam nur zu mir, weil ich darüber gesprochen hatte, dass ich gern hingehen würde.
Das hat mir erneut gezeigt: Es lohnt sich, über Wünsche und Träume zu sprechen. Wenn andere davon wissen, können Dinge entstehen, die wir allein nicht planen könnten.
Aus dieser Konferenz heraus entstand die nächste mutige Entscheidung: das Digitale Nomaden-Dorf in Luz, Portugal. Fünf Minuten nach dem inneren „Ja“ war gebucht – ohne Plan, aber mit Vertrauen.
Und es hat sich getragen. Bis November hatte ich zwei neue Jobs, und diese Woche in Portugal wurde zu einem der prägendsten Erlebnisse des Jahres. Neue Menschen, tiefe Gespräche,
Inspiration und ein Land, das mich mehr berührt hat, als ich je erwartet hätte.
Es lohnt sich, dem eigenen Gefühl zu folgen. Und manchmal auch, nicht alles zu zerdenken.
In zwei Monaten werde ich wieder in Portugal sein – auf einem Speaker-Seminar. Nicht, weil ich auf eine Bühne dränge, sondern weil es für mich ein weiterer Schritt aus der Komfortzone ist. Ein
Schritt für mein Selbstvertrauen.
Ich möchte mich nicht kleinhalten lassen – auch nicht von meinen eigenen Grenzen. Und genau deshalb gehe ich weiter.
Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Ich bin stolz darauf,
- meinen Herzensweg weiterzugehen, auch wenn er nicht immer verstanden wird
- mutiger und selbstbewusster geworden zu sein
- mich nicht mehr unter Wert zu verkaufen
- mir Freiheit und finanzielle Stabilität aufgebaut zu haben
- von überall arbeiten zu können
- andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen

Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, dann waren es nicht die großen, perfekt geplanten Schritte, die mein Jahr geprägt haben. Es waren die Entscheidungen, die ich trotz Unsicherheit getroffen habe – und vielleicht gerade deshalb.
Eine dieser Entscheidungen war, nach Portugal zu fliegen und am Digitalen Nomaden-Dorf teilzunehmen. Ohne zu wissen, was mich dort erwartet. Ohne einen klaren Plan, wie ich es finanzieren würde oder was danach kommt.
Ich wusste nur eines: Das fühlt sich richtig an.
Und dieses innere Ja war stärker als alle Zweifel im Kopf. Diese Reise hat mir gezeigt, wie viel möglich wird, wenn wir unserem Gefühl vertrauen – und dass sich Wege oft erst dann öffnen, wenn wir den ersten Schritt gehen.
Eine weitere wichtige Entscheidung war die Ausbildung zur Virtuellen Assistenz. Sie war für mich keine Notlösung, sondern eine bewusste Öffnung. Eine Erlaubnis an mich selbst, meine Fähigkeiten aus vielen Jahren Berufserfahrung neu zu denken und in eine Form zu bringen, die mir Freiheit und Selbstbestimmung schenkt.
Rückblickend war diese Entscheidung ein Schlüssel – nicht nur beruflich, sondern auch innerlich. Sie hat mir gezeigt: Ich darf mir zutrauen, Neues zu lernen und mir mein eigenes Fundament aufzubauen.
Vielleicht die wichtigste Entscheidung in diesem Jahr war jedoch, für mich und meine Visionen einzustehen.
Ich habe aufgehört, Jobs anzunehmen, die sich innerlich eng angefühlt haben.
Ich habe mir erlaubt, Nein zu sagen – auch wenn das bedeutete, Unsicherheit auszuhalten.
Und ich habe gelernt, meiner inneren Stimme wieder mehr Gewicht zu geben als äußeren Erwartungen.
In meiner Arbeit mit Hypnose erlebe ich immer wieder, wie tief dieses Thema reicht. Viele Frauen wissen rational, was sie wollen – und handeln trotzdem dagegen. Nicht, weil sie unfähig sind, sondern weil alte Schutzmechanismen, Glaubenssätze und Ängste im Unterbewusstsein wirken.
2025 war für mich das Jahr, in dem ich genau das bei mir selbst erkannt habe – und begonnen habe, diese inneren Muster liebevoll zu lösen.
All diese Entscheidungen hatten eines gemeinsam:
Ich habe aufgehört, mich selbst zu übergehen.
Ich habe begonnen, mir zuzuhören.
Und ich habe erfahren, dass echter Selbstwert nicht laut ist – sondern leise, klar und tragend.

Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich habe gelernt, dass ich mir viel mehr zutrauen darf, als ich oft glaube. Dass ich Dinge lernen, aufbauen und erreichen kann, wenn ich mich innerlich dafür entscheide. Nicht alles sofort. Nicht perfekt. Aber Schritt für Schritt. Dieses Vertrauen in meine eigene Fähigkeit zu wachsen hat sich in diesem Jahr deutlich vertieft.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass ich meinem inneren Gefühl wieder mehr glauben darf. Lange habe ich es gehört, aber nicht immer ernst genommen. 2025 hat mir gezeigt, dass mein Körper und mein Inneres oft früher wissen, was stimmig ist, als mein Kopf es begreifen kann. Immer dann, wenn ich diesem Gefühl gefolgt bin, hat sich der Weg getragen – auch wenn er zunächst unsicher wirkte.
Ich habe außerdem sehr klar gespürt, dass Freiheit für mich wichtiger ist als Sicherheit. Ein klassischer Arbeitsalltag mit festen Strukturen, engen Zeitfenstern und wenig Gestaltungsspielraum engt mich innerlich ein und nimmt mir Kreativität. Ich brauche das Gefühl von Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Beweglichkeit – nicht als Luxus, sondern als Voraussetzung dafür, dass ich lebendig und wirksam sein kann.
Diese Erkenntnis hat auch meinen Wunsch bestärkt, weiter in Richtung Selbstständigkeit zu gehen. Nicht aus einem „Weg-von“, sondern aus einem „Hin-zu“. Hin zu einer Arbeitsweise, die mir entspricht. Hin zu einem Leben, in dem ich meine Fähigkeiten auf unterschiedliche Weise einbringen darf.
Ein schönes Learning war für mich auch: Ich kann netzwerken – sogar als Introvertierte. Nur eben nicht laut, nicht in großen Gruppen, nicht auf Bühnen. Sondern in echten Gesprächen, im 1:1, im kleinen Kreis. Dort, wo Tiefe entsteht. Dort, wo Verbindung möglich ist. Und genau dort fühle ich mich zu Hause.
Was mich durch all das getragen hat, war ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit und Liebe. Für Menschen in meinem Leben. Für Erfahrungen. Für das, was möglich war – und auch für das, was schwierig war. Diese innere Haltung hat mir immer wieder Halt gegeben, gerade in Momenten, in denen ich nicht wusste, wie es weitergeht.
Und vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt, weil sie mir viel innere Erleichterung verschafft hat:
Nur eine Sache zu tun, ist mir zu wenig.
Ich liebe Abwechslung. Ich liebe es, verschiedene Facetten zu leben, unterschiedliche Rollen einzunehmen, mich weiterzuentwickeln. Lange habe ich geglaubt, das sei ein Problem. Heute weiß ich: Es
ist ein Teil von mir – und darf genauso da sein.
2025 hat mich gelehrt, mich nicht mehr in ein starres Bild zu pressen. Sondern mir selbst die Erlaubnis zu geben, vielschichtig zu sein. Und genau darin fühle ich mich immer mehr zuhause.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
2025 hat mich daran erinnert, dass das Leben jetzt stattfindet. Nicht später. Nicht irgendwann. Live today ist für mich deshalb zu einer inneren Haltung geworden. Ich möchte Dinge, die mir wirklich wichtig sind, nicht länger aufschieben.
Gleichzeitig habe ich gelernt, Geduld und Vertrauen zu üben. Darauf zu vertrauen, dass sich manches genau dann fügt, wenn der richtige Moment da ist. Das heißt für mich aber nicht, abzuwarten und nichts zu tun. Sondern im Innen wie im Außen aktiv zu werden – mir klar zu werden, was ich möchte, und dann auch Schritte in diese Richtung zu gehen.
Eine der stärksten Erfahrungen dieses Jahres war für mich, wie sehr sich meine innere Haltung im Außen widerspiegelt. Immer dann, wenn ich von etwas wirklich überzeugt war und es tief in mir gespürt habe, hat es auch funktioniert. Nicht unbedingt sofort, aber stimmig.
2025 hat mir gezeigt: Wenn ich mir selbst vertraue und mich innerlich klar ausrichte, trägt mich dieser Weg.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar für
-
die Zeit mit Freunden, für echte Gespräche, Lachen und Verbundenheit
-
die Reisen und Urlaube, die mir Weite, Perspektive und neue Impulse geschenkt haben
-
meine Freiheit, von überall flexibel arbeiten zu können
-
meine Mama, für Nähe, Zusammenhalt und unser neues Miteinander
-
die Möglichkeit, für andere Menschen eine Wirkung zu haben und sie auf ihrem Weg zu unterstützen
-
die Zeit in Portugal, die mich innerlich sehr berührt und gestärkt hat
-
meine Gesundheit, die vieles erst möglich macht
All das ist für mich nicht selbstverständlich. Und genau deshalb möchte ich es bewusst würdigen.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
2025 war kein Jahr ohne Zweifel. Im Gegenteil. Viele der Herausforderungen spielten sich weniger im Außen ab, sondern vor allem in mir selbst. Gerade diese inneren Prozesse haben mich oft gefordert – und gleichzeitig wachsen lassen.
Besonders herausfordernd war für mich
- nicht zu wissen, wie es beruflich und finanziell weitergeht und diese Unsicherheit auszuhalten
- die Angst vor Abhängigkeit, vor allem im Zusammenhang mit Arbeit und Entscheidungen
- die Angst vor dem Scheitern – und die Frage, was es eigentlich bedeutet, wenn etwas „nicht klappt“
- für meine Mama da zu sein und gleichzeitig meine eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu schützen
- für mich einzustehen, mich zu zeigen und mich innerlich wie äußerlich zu öffnen
- herauszufinden, was wirklich das Richtige für mich ist – jenseits von Erwartungen und Vernunft

Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
Für 2026 nehme ich mir vor, mir selbst noch mehr zu vertrauen. Entscheidungen nicht ständig zu hinterfragen, sondern meinem inneren Gefühl wieder früher Raum zu geben – und mir selbst zu glauben.
Ich möchte besser auf mich achten. Früher merken, wenn es zu viel wird, und mir Pausen erlauben, bevor mein Körper oder meine Energie mich dazu zwingen. Dazu gehört für mich auch, wieder regelmäßiger Sport zu machen und bewusster auf meine Ernährung zu achten – nicht aus Pflicht, sondern aus Fürsorge.
Gleichzeitig möchte ich meinem Hypnose-Business wieder mehr Raum geben. Nicht neben allem anderen, sondern als das, was es für mich ist: ein Herzensprojekt, das Tiefe, Wirkung und Sinn verbindet.
Ich wünsche mir, bewusst Erlebnisse zu schaffen – allein und mit anderen. Momente, an die ich mich gern erinnere, weil sie sich lebendig und echt angefühlt haben.
Und vielleicht einer der wichtigsten Punkte: Ich möchte mir wieder mehr Unterstützung holen. Nicht alles allein tragen, nicht alles allein lösen. Sondern mir erlauben, begleitet zu sein – so, wie ich selbst andere begleite.
Meine 7 Ziele für 2026
1. Pro Monat 2 - 3 Herzens-Frauen persönlich auf ihrem Herzensweg helfen.
Im Soulshift Hypnose-Coaching oder in Hypno-Vision-Prozessen. Nicht in der Masse, sondern in der Tiefe. Ich möchte Frauen unterstützen, die bereit sind, sich selbst wieder zu vertrauen und ihren eigenen inneren Kompass zu stärken. Diese Arbeit erfüllt mich – und sie ist der Kern dessen, wofür ich losgegangen bin.
2. Von der Kleinunternehmerin zur Unternehmerin wachsen
Nicht, um größer zu wirken, sondern um mir selbst mehr Stabilität, Struktur und Freiheit zu ermöglichen. Unternehmerin zu sein bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen – für meine Zeit, meine Energie und meine Vision.
3. Mindestens alle 2 Monate einen neuen Blogartikel veröffentlichen
Schreiben ist für mich nicht nur Marketing, sondern ein Raum für Reflexion, Verbindung und Tiefe. Über meine Texte erreiche ich genau die Frauen, für die meine Arbeit gedacht ist.
4. Persönliche Weiterentwicklung
Ich möchte z. B. an einem Retreat im Ausland teilnehmen, nicht nur um Abstand vom Alltag zu gewinnen, sondern vor allem neue Perspektiven zuzulassen, Neues zu lernen, meine Komfortzone zu erweitern und mich selbst wieder auf einer anderen Ebene zu spüren.
5. Paragliding
Steht schon lange auf meiner Bucket-List. Und außerdem steht Paragliding für mich symbolisch genau dafür: loslassen, vertrauen, sich tragen lassen – auch dann, wenn der Kopf noch zögert.
6. Mindestens 1 Fernreise machen
Neue Kulturen, neue Eindrücke, neue Impulse – all das nährt mich und meine Seele- Und fließt am Ende auch wieder in meine Arbeit ein.
7. Meiner Energie Priorität geben
Heißt für mich: Pausen ernst nehmen, Grenzen schützen, Überforderung früh wahrnehmen.
Damit ich langfristig wirken kann – ohne mich selbst zu verlieren.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Auch 2026 liegt mein Fokus darauf, feinfühlige Frauen dabei zu begleiten, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen, innere Klarheit zu gewinnen und ihrem eigenen Weg zu vertrauen.
Ein zentraler Raum dafür ist mein Soulshift Hypnose-Coaching. Hier begleite ich dich 1:1 dabei, alte innere Muster sanft zu lösen, dein Selbstwertgefühl zu stärken und Entscheidungen nicht mehr aus Angst, sondern aus innerer Sicherheit heraus zu treffen. Diese Begleitung ist bewusst persönlich, tiefgehend und individuell – für Frauen, die sich selbst wirklich begegnen möchten.
Parallel dazu arbeite ich auch weiterhin als Virtuelle Assistenz im Bereich Customer Experience, digitales Marketing und Prozesse. Ich unterstütze Unternehmerinnen, die sich Entlastung wünschen und Wert auf Klarheit, Struktur und einen menschlichen Umgang mit ihren Kund:innen legen. Mir geht es dabei nicht nur um To-dos, sondern um stimmige Abläufe, die sich für alle Beteiligten gut anfühlen.
Welche Form der Zusammenarbeit für dich gerade passt, darf sich zeigen. Manche Frauen kommen zu mir, um innerlich Klarheit zu finden. Andere, um ihr Business im Alltag besser tragen zu können. Beides darf nebeneinander existieren – genau wie in meinem eigenen Leben.
Wenn du neugierig bist, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte, klick gern auf einen der beiden Button oder melde dich direkt bei mir per WhatsApp.
Ich freue mich darauf, dich vielleicht ein Stück auf deinem Weg zu begleiten.

Mein Motto für 2026
Lebe heute und vertraue.
Dieses Motto nehme ich ganz bewusst mit in das neue Jahr.
Denn niemand von uns weiß, was morgen ist. Der Tod meines Papas im Jahr 2024 – viel zu früh, mit nur 62 Jahren – und der Verlust eines Schulkollegen in meinem Alter vor wenigen Monaten haben mich tief berührt und erschüttert. Sie haben mir auf schmerzhafte Weise gezeigt, wie fragil das Leben ist und wie wenig selbstverständlich Zeit wirklich ist.
So oft verschieben wir das Leben auf später.
Wenn ich mehr Geld habe, dann …
Wenn alles geregelt ist, dann …
Wenn ich in Rente bin, dann …
Doch wer weiß, ob dieses „später“ wirklich kommt. Genau deshalb habe ich mir vorgenommen, nicht mehr zu warten, wenn mir etwas wirklich wichtig ist. Wünsche nicht aufzuschieben. Impulse ernst zu nehmen.
Gleichzeitig steht dieses Motto für mich auch für Vertrauen. Denn ich kann mir den Kopf zerbrechen, wie etwas in Zukunft sein könnte – wissen werde ich es erst, wenn es soweit ist. Viele unserer Ängste existieren nur in Gedanken und treten niemals ein.
2025 hat mir gezeigt, dass sich Wege oft ganz anders entwickeln, als wir sie planen würden – und dass genau darin oft die größten Geschenke liegen.
Es gab in diesem Jahr mehrere Momente, in denen ich nicht wusste, wie es weitergehen wird. Und es gab Wendungen, die ich mir vorher nie hätte ausdenken können.
Deshalb entscheide ich mich für 2026 bewusst dafür, heute zu leben – und darauf zu vertrauen, dass sich der nächste Schritt zeigt, wenn ich bereit bin, ihn zu gehen.

Vielleicht hast du dich an der einen oder anderen Stelle wiedergefunden. Und vielleicht ist 2026 auch für dich ein Jahr, in dem du dir selbst ein Stück mehr vertraust, dem Leben erlaubst, dich zu überraschen – und deinen eigenen Weg Schritt für Schritt zu gehen.
Was hast du im letzten Jahr gelernt?
Worauf bist du stolz oder wofür dankbar?
Wovon möchtest du im neuen Jahr weniger und wovon mehr machen?
Schreibe es gern in die Kommentare, per Mail [email protected] oder WhatsApp.
Von Herzen,
deine Daniela













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